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Jahresbericht 2017

Das Deutsche Rote Kreuz handelt nach den Sieben Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Die Grundsätze wurden von der Internationalen Rotkreuzkonferenz 1965 in Wien proklamiert. Die sieben Grundsätze sind: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. Auch die Mitglieder des DRK Ortsverein Rennerod halten sich daran und sind äußerst aktiv.

„Ehrenamtlich wurden in 2017 321 Stunden von den Rettungssanitätern Dietmar Hölper, Wiebke Gläsener und Martin Dynalewicz geleistet“, berichtete Inga Nowag (Bereitschaftsleitung) anläßlich der Jahreshauptversammlung. Hinzu kamen 18 Sanitätseinsätze, zu denen beispielsweise das Schlittenhunderennen in Liebenscheid, Skirennen am Salzburger Kopf und der Karneval Nachtumzug in Irmtraut gehörten. Zu den größten Einsätzen kann man wie jedes Jahr das Pfingstlager der Pfadfinder in Westernohe zählen. Weitere Aktivitäten waren unter anderem 1 SEG Einsatz in Niederroßbach, 2 gemeinsame Übungen mit der Freiwilligen Feuerwehr Rennerod und die Großübung am ICE-Tunnel. Die Dienstabende schlugen mit circa 270 Stunden zu Buche und bei 8 Blutspendetermine waren 812 Blutspender dabei. Insgesamt leisteten 24 Einsatzkräfte rund 3000 Einsatzstunden. Nowag dankt auf diesem Wege allen fleißigen Helfern, ohne die diese Leistungen nicht möglich gewesen wären.

Auch bei den von Doris Müller, Doris Reuter und Adelheid Wenke geleiteten Sportgruppen geht es hoch her. Neben den Gymnastikgruppen, die abwechslungsreich mit Krafttraining, Gleichgewichtsübungen, Spiel, Spaß und trommeln wöchentlich abgehalten werden, werden auch gemütliche Stunden für die zurzeit 55 Teilnehmer organisiert. In 2017 konnten sich die Sportwilligen über eine Fastnachtsgaudi, Martinsfeuer mit Brezeln, Würstchen und Getränken, wie auch an einer Tagesfahrt und der Weihnachtsfeier erfreuen. Die Trainerinnen haben insgesamt 320 Stunden für den DRK Ortsverein Rennerod erbracht.

„Der Bau der Doppelgarage läuft gut“, berichtete der Vorsitzende des DRK-Ortsverein, Verbandsbürgermeister Gerrit Müller und dankte „Bauleiter“ Martin Haas für seinen hervorragenden Einsatz. Wie viele andere Vereinen auch, könnte der DRK allgemein und der Ortsverein Rennerod weitere Mitglieder brauchen. „Der DRK ist vielseitig und die Mitgliedschaft bringt viel Interessantes mit sich. Bei allen großen und schönen Veranstaltungen ist das DRK dabei“, lobte Müller und betonte: „Jedes Mitglied bringt sich ein mit dem was es kann“. Müller sprach über die Anschaffung eines Notfall-KTW (Notfallkrankenwagen) und über einen Mini-Defi für die Pfadfinder.

Es folgten der Tätigkeitsbericht des Schatzmeisters Werner Simon, der Bericht der Kassenprüfer, sowie die Entlastung des Vorstandes.

Thomas Auchtor wurde für 25 Jahre und Doris Reuter für 40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit, vom Kreisverband ausgezeichnet. Gründungsmitglied Peter Müller wurde von Gerrit Müller geehrt und zum Ehrenvorsitzenden ernannt:“Du bist die erste Säule des Rettungsdienstes“, so der Vorsitzende des Ortsvereins. Peter Müller war seit der Gründung in 1963 31 Jahre Zugführer, von 1977 bis 2008. 31 Jahre lang war er 2. Vorsitzender, 6 Jahre 1. Vorsitzender und insgesamt 40 Jahre im Vorstand tätig. Peter Müller erhielt die Verdienstmedaillie für 50 Jahre aktiven Dienst. Seine Auslandseinsätze brachten ihn zwischen 1982 bis 2000 unter anderem nach Russland, Albanien und in den Irak.

Stadtbürgermeister Raimund Scharwat dankte den DRK-lern für ihren unermüdlichen, breitgefächerten Einsatz und überreichte einen Knisterumschlag an den Schatzmeister. 
DRK-Kreisgeschäftsführer Olaf Reinecke und Frank Schäfer sprachen über die Finanzen des DRK. Es sollen insgesamt, verteilt über 4 Jahre, 100 000 Euro auf die Ortsvereine verteilt werden. Zudem sind verschiedene Anschaffungen, wie zum Beispiel Trauma-Koffer und Zeltheizung, geplant. 
Text und Foto: Elke Hufnagl